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Der Bionator
Der Bionator ist ein funktionskieferorthopädisches Gerät, das auch im Erwachsenenalter effektiv eingesetzt werden kann. Er dient zur Platzbeschaffung und Ausformung von engstehenden Zähnen, zur Korrektur von Fehlbissen und findet zudem Anwendung bei Kiefergelenksbeschwerden, muskulären Verspannungen sowie Schnarchproblemen.
(Teil-)Multiband-Apparatur
Bei ausgeprägteren Zahn- oder Kieferfehlstellungen können die Zähne in jedem Alter mithilfe von Brackets gezielt ausgerichtet werden. Die „Plättchenspange“, von Kindern oft „Gartenhag“ genannt, ist bei guter Mundhygiene keine Belastung für den Zahnschmelz. Für ein dezentes Erscheinungsbild stehen transparente Brackets zur Verfügung.
Invisalign
Die nahezu unsichtbaren Aligner von „Invisalign“ werden täglich rund 21 Stunden getragen und bieten einen hohen Tragekomfort. Die Zahnpflege bleibt unkompliziert, da die Schienen zum Essen (nicht unbedingt) und Zähneputzen einfach entfernt werden können.
Somnodent gegen Schnarchen und Apnoe
Schnarchende Patienten leiden häufig unter Tagesmüdigkeit, in schwereren Fällen unter Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen, sowie einer Belastung ihrer Partnerschaft. In Zusammenarbeit mit Schlaflabors und Hals-Nasen-Ohren-Ärzten können das Schnarchen und die Apnoe sehr erfolgreich behandelt werden. Kieferorthopädisch kommen so genannte Protrusionsschienen zum Einsatz, Zahnspangen, die den Unterkiefer nachts nach vorne schieben. Diese werden von den Patienten sehr schnell als angenehm empfunden, und die Wirkung setzt sofort ein. In sehr schweren Fällen von Apnoe stellen Lungenfachärzte eine Überdruck-Beatmung mittels kleiner Maske, CPAP, zur Verfügung.
Die Wirksamkeit beider Geräte ist wissenschaftlich nachgewiesen. Kein anderes Behandlungsgerät, für das Werbung gemacht wird, besitzt diesen Nachweis.
Kiefergelenksschiene
Störungen der Kiefergelenksmechanik, die sich durch Knacken und teilweise schwere Muskelschmerzen, auch des Nackens und Rückens, äussern, können erfolgreich mittels verschiedener Aufbisschienen über Nacht behandelt werden. Manche werden nur bei Beschwerden getragen, andere jede Nacht „für immer“.
Behandlungsmethoden für Kinder
Je nach Situation und Alter kommen unter anderem folgende Geräte zum Einsatz:
Die Mundvorhofplatte
Sie unterstützt Kleinkinder dabei, sich frühzeitig – idealerweise bis zum 2. Lebensjahr – das Lutschen abzugewöhnen und einem Fehlwachstum der Kiefer vorzubeugen.
Die aktive Platte
Die aktive Platte wird zur Korrektur von Engständen, Frontzahnstufen und Kreuzbissen eingesetzt. In einfachen Fällen wird sie nur nachts getragen, in komplexeren Fällen Tag und Nacht.
Der Bionator
Bei frühzeitig entdecktem Platzmangel oder tiefem oder offenem Biss sowie bei einer Fehlstellung der Kiefer zueinander ist der Bionator ein bewährtes Gerät, das sich stark an Wachstum und Funktion des jungen Patienten anlehnt. Darum wird es auch häufig als „ganzheitlich“ beschrieben.
Der Bionator wird in den meisten Fällen nachts getragen.
Seine Wirksamkeit ist wissenschaftlich in zahlreichen universitären Studien nachgewiesen und er wird ebenfalls an den Universitätszahnkliniken Zürich, Basel und Bern eingesetzt.
(Teil-)Multiband-Apparatur
Bei Kindern ab etwa 6 Jahren können stärkere Zahnfehlstellungen mithilfe von Brackets korrigiert werden. Bei guter Mundhygiene ist die „feste Spange“ unbedenklich für den Zahnschmelz. Es gibt sie auch in transparenter Ausführung.
Invisalign
Bei Jugendlichen ab ca. 12 Jahren, gelegentlich auch früher, sowie bei Erwachsenen können anstelle von Brackets häufig transparente Aligner von „Invisalign“ verwendet werden. Die Schienen werden 21 Stunden täglich getragen, sind komfortabel und erleichtern die Mundhygiene. Eine sehr gute Mitarbeit durch das Kind / den Jugendlichen ist dabei unverzichtbar.
Retainer
Das Behandlungergebnis kann unter Umständen mittels eines nicht sichtbaren geklebten Drahtes hinter den oberen und unteren Schneidezähnen stabilisiert werden. Dieser verbleibt mindestens ein Jahr und erlaubt durch seine Elastizität kleinere Zahnbewegungen zwecks gesunder Belastung des Knochens.