Kieferanomalien

So wichtig ist der Kiefer!
Ein richtig funktionierender Kiefer ist wichtig für gesundes, normales Kauen und Schlucken, sauberes Sprechen und für ein ansprechendes Äusseres im Gesicht.

Die Schneidezähne
müssen wie eine Schere übereinandergreifen, um richtig abbeissen zu können. Dabei berühren sich die oberen und unteren Schneidezähne im entspannten Zustand nur leicht.

Die Backenzähne
können nur richtig kauen, wenn sie wie Zahnräder ineinander greifen. Tun sie das nicht, müssen Magen und Darm viel mehr Arbeit leisten. Das kann zu Verdauungsstörungen führen.
Gerade Zähne bleiben länger gesund und intakt. Das erspart hohe Kosten für Kronen, Brücken und Prothesen.           

Wie entstehen Kieferanomalien?    
 
Kieferanomalien sind Fehlstellungen der Zähne und/oder der Kiefer. Sie können vererbt oder erworben werden.

Bei Kindern vom 6. Monat bis zum 6. Lebensjahr entstehen sie hauptsächlich durch Lutschgewohnheiten oder Fehlfunktionen der Zunge.    
     
Vom 6. Lebensjahr bis 12. Lebensjahr entstehen sie häufig durch vorzeitiges Verlieren von Milchzähnen oder durch Milchzahnkaries an Backenzähnen.
    
Im Erwachsenengebiss entstehen Kiefer-anomalien häufig durch vorzeitigen Zahnverlust,  weil danach die benachbarten Zähne zu kippen und zu wandern beginnen.


Ab dem 30. Lebensjahr tritt oftmals ein zunehmender Engstand der Schneidezähne im Ober- und Unterkiefer auf. Grund dafür ist die lebenslange Wanderungsbewegung der Backenzähne von hinten nach vorn. Verstärkt wird diese Erscheinung durch Zahnfleischschwund (Paradontose).

Kieferanomalie
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